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<pre>Feiern, dazu waren die Fans am vergangenen Wochenende auch bereit. Gegen Leipzig gelang erneut ein brutal guter Start, doch diesmal verpennten die bayrischen Schwaben die Schlussphase komplett. Aus 3:0 mach 3:3, ein mehr als ärgerliches Resultat.  <p> Obendrein musste Weinzierl schon frühzeitig die hinlänglich bekannte Erfahrung machen, dass auch in der Bundesliga gern einmal alles gegen die aktuellen Sorgenkinder läuft.  <p>  Dies muss schon allein deshalb gegen den Trainer sprechen, weil der Trend inzwischen bei allen anderen prominenten Krisenklubs wieder mehr oder weniger deutlich nach oben zeigt. Derweil es mit Schalke, Gladbach und Leverkusen aufwärts geht, bleiben die Wölfe auf Dauer im Keller stecken. <p> Somit kann Leverkusen die europäische Elite-Liga nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Selbst wenn Bayer 04 die letzten beiden Partien in Bremen und gegen Hannover gewinnen sollte, ist die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich auf Schützenhilfe angewiesen. <p>  für die vorläufige Krönung dieser Entwicklung hatte nun der vorwöchige 2:0-Erfolg in Gelsenkirchen gesorgt — schließlich war die geenterte Veltins-Arena zuvor etliche Jahre lang ein rotes Tuch.  </pre>


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<pre>Maßgeblichen Anteil an der späten Wiederauferstehung hat Trainer Torsten Frings. Ihm ist es zu verdanken, dass das Team – trotz allem – die typischen Lilien-Tugenden zurückerlangt hat und damit so manchem etablierten Erstligisten längst wieder das fürchten lehrt.  <p> Platz drei, der die fixe Teilnahme an der Champions League bedeutet, ist allerdings lediglich einen Punkt entfernt. Läuft alles nach Wünsch könnte die Hecking-Elf bereits nach der Samstagspartie (15:30 Uhr) wieder in Reichweite der Königsklasse sein. Dazu müssen allerdings drei Punkte gegen den HSV her.  <p>  Oder lauert die größte Gefahr für Lewandowskis Titelverteidigung doch in den eigenen Reihen? <p> Neo-Trainer Florian Kohfeldt ließ seine Mannschaft bei RasenBallsport Leipzig defensiver auftreten als zuletzt gegen Eintracht Frankfurt und Hannover. Hinten sollte eine Fünferkette dicht machen, die Viererreihe davor sollte unter anderem verhindern, dass die Leipziger ihr Spiel über das Zentrum aufbauen können. <p>  Immerhin stellen die Dortmunder die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga. Die Bilanz aus den bisherigen sechs Gastspielen: 4 Siege, zwei Remis und eine Niederlage. Diese setzte es zuletzt in Hannover.  </pre> 


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<pre> Dank dieser erfreulichen Lageeinschätzung sollte nun selbst gegen den amtierenden Vizemeister etwas möglich sein, der in seinem qualitativ natürlich ungleich hochwertiger bestückten Kader nunmehr schon seit längerer Zeit vergeblich nach derartigen Erfolgsgaranten fahndet.  <p> Hoffenheim kann dagegen nur eine recht durchwachsene Auswärtsbilanz vorweisen — vier Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen. Jedoch haben die 1899er von den letzten vier Auswärtspartien keine verloren (zwei Siege, zwei Remis).  <p>  Eine Nullnummer vor fünf Jahren war der einzige Punkteverlust, den der FCB seitdem gegen Bremen hinnehmen musste. Die letzte Niederlage liegt noch weiter zurück: am 20. September 2008 verlor der FC Bayern zuhause mit 2:5. In Bremen gab es die letzte Pleite im April 2006. <p>  Martin Harnik und Felix Klaus erzielten die Tore für die Hannoveraner, die nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie erstmals seit Februar wieder als Sieger vom Feld gingen. <p>  Obwohl die Kraichgauer daheim nur schwer zu schlagen sind, ist den Fohlen in Sinsheim sehr wohl etwas zuzutrauen.  </pre>


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<pre> In Bremen wartet auf die FC-Rumpftruppe die nächste Bewährungsprobe, da sich Werder in dieser Saison zu Hause recht wohl fühlt, obwohl der Klub in der Heimtabelle nur auf Rang 13 liegt.  <p> Die Hertha konnte zuletzt im März 2006 an der Weser gewinnen! Damals gab es einen klaren 3:0-Erfolg durch Tore von Kevin-Prince Boateng, Marcelinho und Yildiray Bastürk.   <p> Von den letzten 17 Duellen hat die Hertha nur drei gewonnen (alle zu Hause) und elf Mal ging Werder als Sieger vom Platz — so auch im Hinspiel, als die Bremer den Berliner die erste Heimpleite dieser Saison zufügten. <p>  Zahlen lügen nicht und daher sind auch wir Wettfreunde der Meinung, dass die Trauben im Weser Stadion für die Hannoveraner einmal mehr zu hoch hängen werden.  <p> Gerade einmal ein mageres Pünktchen Vorsprung haben die Knappen auf den VfB vorzuweisen.  </pre>


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<pre> Dennoch wollen die Norddeutschen die Saison nicht kampflos ausklingen lassen. An der Weser will man sich nicht mit Niederlagen in die Sommerpause vertschüssen. Vor allem auch deshalb nicht, da Werder von den letzten vier Liga-Spielen keines gewonnen hat.  <p> Aufgrund der dramatischen Auflösungserscheinungen ist zu vermuten, dass die Bremer der schwarze Nachmittag in der VW-Stadt deutlich mehr als nur einen Dreier gekostet hat — es könnte eine ganze Weile dauern, bis sich der Klub von der Weser von dieser Demütigung erholt.  <p>  Dabei war die TSG eigentlich schon längst aus dem Rennen für einen Platz in der europäischen Elite-Liga. Zum Ende der Hinrunde bzw. zu Beginn der Rückrunde gab es eine Phase mit nur einem Sieg aus sieben Liga-Spielen. <p>  Weiters sind für die Partie gegen die Niedersachsen Sebastian Langkamp, Jaroslav DrobnÃ½ und Kevin Möhwald fraglich. Man darf also gespannt sein, mit welcher Formation die Bremer in das erste BL-Spiel dieser Saison gehen werden.  <p> Am Samstag wird von den Langzeitverletzten Martin Harnik, Daniel Ginczek und Mitchell Langerak niemand zurückkehren. Allerdings könnten Daniel Didavi und Florian Klein rechtzeitig für den Jahresabschluss gegen den VfL fit werden.  </pre>


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